Auch ich war wie Maxli und Papillon ein Streuner der nach einem warmen Plätzli suchte und Hunger hatte. Mein Papa fuhr im Nov. 2015 einst nachts durch die Wälder und da sah er mich am Strassenrand sitzen. Ich war damals vielleicht 3 Monate alt und war so froh dass er anhielt und mich in sein Auto lockte, denn ich hatte einen solchen Hunger und wäre wohl selbst bald vom Fuchs gefressen worden. Er nahm mich mit auf seinen Hof wo man nicht schlecht staunte. Die ersten Tage musste ich dann im Gästeklo verbringen bis man sich sicher wa,r dass mich niemand suchte. Als ich dann vom Tierarzt durchgecheckt war durfte ich zu den anderen Katzenkinder die bereits in diesem Haus wohnten. Ich war überhaupt nicht scheu und habe es vom ersten Moment an im neuen Heim genossen. Noch heute fragen sich meine Eltern woher ich wohl gekommen sei, denn im Umkreis von 3 Km wo man mich gefunden hatte war keine Menschenseele zuhause. Gegenüber Fremden bin ich eher scheu und renne davon aber zuhause bin ich ein ziemlicher Frechdachs und besonders gut darin meinen Eltern beim Essen behilflich zu sein was die aber gar nicht lustig finden. Am liebsten sitze ich auf dem Ofen oder schlafe auf einem Schafspelz. Ich habe mich zuweilen ziemlich unbeliebt gemacht weil ich Meiti einfach nicht in Ruhe lassen kann und wir uns schon so gestritten haben das Blut floss. Jetzt ist sie im Anbau des Hauses den ich nicht betreten darf. Da halfen auch keine Kügelis oder Bachblüten wir mögen uns einfach nicht.

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